Im letzten September gaben sich die Berliner Sängerin und Songschreiberin Dota und das Filmorchester Babelsberg die Ehre eines gemeinsamen Konzerts. Und siehe da: die klugen, leisen Lieder von Dota und das Soundtrack-erfahrene Orchester passen wunderbar. Dotas berührende Musik trifft immer wieder mitten ins Herz. Sei’s bei ihren eigenen poetischen Songs oder mit ihrem jüngsten Projekt, den Vertonungen von Texten von Mascha Kaléko. Heute stellen wir ihr neues Livealbum vor. Es hält den einmaligen Konzertabend fest, den die Folk- und Indiemusikerin mit den Filmmusiker:innen des Deutschen Filmorchesters Babelsberg gegeben hat - einem Ensemble, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1918 zurückreichen. Neben Filmsoundtracks machen die "Babelsberger" auch gern gemeinsame Sache mit Kolleg:innen aus Pop und Rock. Dass die Beteiligten Spaß haben, hört man: Leicht und tänzelnd spielen die Arrangements um Dotas Musik herum. Und siehe da, die oft so leisen Songs mit ihren Zwischentönen eignen sich auch für das große Orchester. Außerdem an der Hörbar: Blues mit Keb’Mo und Curtis Stigers, Jazzgroove von Till Brönner und dem Yakou Tribe, Sinti Swing mit Bratsch - und vieles andere mehr.

Autor: Melanie Aschenbrenner

Quelle: © Hessischer Rundfunk

Bild © Annika Weinthal