Als Literat, Theatermann, Maler und Regisseur war Jean Cocteau nicht nur einer der führenden Surrealisten, er war auch ein Mann der Musik. Wer im Paris der 1920er und 30er Jahre als Komponist etwas auf sich hielt, der arbeitete mit Jean Cocteau zusammen. Francis Poulenc und Igor Strawinsky vertonten seine Opernlibretti, Kurt Weill und Arthur Honegger die Gedichte. Erik Satie und Darius Milhaud setzten Cocteaus Ballettszenarien in Musik, George Auric und später Philip Glass schrieben die Musik zu seinen Filmen. Zum 60. Todestag streifen Kaisers Klänge durch die Musikwelten von Jean Cocteau.

Autor: Niels Kaiser

Quelle: © Hessischer Rundfunk

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