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Antike Musik - Original und Fälschung

Viele Komponisten der Neuzeit haben sich für die antike Musik interessiert. Monteverdis Opern und Saties Gymnopédies sind nach vermeintlichen antiken Vorbildern entstanden. Andere versuchen, mit Hilfe der alten griechischen Tonskalen neue Musik zu machen. Die originale antike Musik wird von Originalklang-Ensembles wieder hörbar gemacht.

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Musikjahr 2022 – Die schönsten CDs

Viel Musik wandert im Laufe eines Jahres über den Schreibtisch eines Musikredakteurs. Musik von großen Stars und solchen, die es noch werden können. Musik, die zum einen Ohr hinein- und zum anderen wieder hinausgeht. Aber auch Musik, die einfach hängen bleibt. Und die soll heute noch einmal erklingen: Ein "Best of 2022", ganz subjektiv gehört.

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Musikjahr 2022 – Die schönsten Überraschungen

Ob packende Opernarien, coole Jazznummern, neue Orchesterwerke oder Frisches aus Rock und Pop - vieles bleibt im Laufe eines Jahres in den Ohren eines Musikredakteurs hängen, manchmal aber leider auch auf seinem Schreibtisch liegen. Den übersehenen und noch nicht gesendeten musikalischen Perlen des letzten Jahres lauschen Kaisers Klänge nach: Neue Aufnahmen von Stars und von Newcomern - ganz subjektiv gehört.

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Von Einstein bis Black Rider – Robert Wilson

Als Regisseur hat er das Theater und die Performance-Kunst grundlegend erneuert. Musik spielt in seinen Inszenierungen eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit Philip Glass wurde er minimal, mit Tom Waits wurde der "Freischütz" zum Musical, mit Herbert Grönemeyer vertonte er Büchners "Leonce und Lena" ganz neu.

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"O dies Bimbumbam!" – Falscher die Glocken nie klingen

Um glockenartige Klänge zu erzeugen, braucht man gar keine Glocken. Es geht auch mit jedem anderen Instrument. Edvard Grieg imitiert die Glockenschläge am Klavier. Gustav Mahler erzeugt sie mit einem Chor von Engelsstimmen, Benjamin Britten mit Hörnern und anderen Blasinstrumenten. Und Edgar Allan Poe macht es ganz einfach mit onomatopoetischen Lautmalereien.

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"Friede sei ihr erst Geläute" – Musikalische Glockenklänge

Wenn es um musikalische Glockenklänge geht, dann lassen sich die klassischen Komponisten nicht zweimal bitten! Puccini läutet mit den Morgenglocken von Rom den Tag ein. Maurice Ravel lauscht den Glocken von Paris ihre Töne ab. Claude Debussy lässt längst verklungenes Geläut von untergegangenen Städten wieder aufleben. Und "Jetzo mit der Kraft des Stranges" singt Max Bruch das "Lied von der Glocke".

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"Gott! Welch‘ Dunkel hier!" – Musik aus Kerkern und Gefängnissen

Für das Leiden von Strafgefangenen und Verurteilten haben Komponisten schon immer anrührende Töne gefunden, von Beethovens Gefangenenchor im "Fidelio" bis zu Janaceks Oper "Aus einem Totenhaus". Die Musik fragt nicht nach Schuld oder Unschuld, sie zeigt die Qualen des Gefangenseins und rückt Fragen nach Gerechtigkeit und Humanität in den Mittelpunkt. Die Musik aus Gefängnissen, Kerkern und Verliesen ist oft die mit der humansten Ausdruckskraft.

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Komponisten spielen ihre eigenen Werke

Bartok, Strawinsky, Gershwin oder Richard Strauss spielten Klavier, Paul Hindemith die Bratsche. Wenn sie ihre eigenen Werke aufführten, klang das nicht unbedingt schlechter als mit den Virtuosen ihrer Zeit. Ganz Mutige wie Kurt Weill sangen sogar ihre eigenen Lieder. Und selbst von früh Verstorbenen wie Gustav Mahler und Claude Debussy gibt es Aufnahmen.