Mit "Aimée und Jaguar“, der Erzählung einer lesbischen Liebesgeschichte in der NS-Zeit, wurde Erica Fischer 1994 bekannt.

Geboren wurde die Journalistin, Autorin und Mitbegründerin der österreichischen Frauenbewegung 1943 im englischen Exil ihrer Eltern. Die Großeltern mütterlicherseits wurden im Holocaust ermordet. 1948 ging die Familie zurück nach Wien, in die Heimatstadt ihres Vaters. Glücklich wurden sie dort nicht. Die Mutter war einsam, der Bruder nahm sich später das Leben. Auch davon erzählt Erica Fischer in "Spät lieben gelernt“ – und im Gespräch mit Kristin Hunfeld.

Interview: Kristin Hunfeld

Das Gespräch finden Sie auch als Podcast in der ARD-Audiothek.

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Sendung: hr2-kultur, "Das Gespräch", 11.08.2023, 22:30 Uhr.