Das Amt des Leipziger Thomaskantors gehört zu den prestigeträchtigsten Positionen im deutschen Musikbetrieb. Seit 2020 darf sich Andreas Reize "Nachfolger von Johann Sebastian Bach" nennen.

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"Die Musik ist etwas Verbindendes zwischen den Konfessionen." | Thomaskantor Andreas Reize über den Leipziger Knabenchor

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Der "größte Komponist aller Zeiten" und Aushängeschild der deutschen evangelischen Kirchenmusik übte das Amt von 1723 bis 1750 aus; Aufführungen seiner Musik in der Thomaskirche, wo er auch begraben liegt, ziehen jährlich Hunderttausende Musikfreunde nach Leipzig.

Mit Andreas Reize wurde zum ersten Mal in der Geschichte ein Schweizer und ein Katholik als Thomaskantor bestimmt. Was zu zunächst für Kontroversen in der heimlichen Musikhauptstadt Deutschlands führte. Im hr2-Doppelkopf spricht der derzeitige Thomaskantor über Rolle und Bedeutung der Thomaner, den schwierigen Umgang mit Tradition und über die Ziele seiner Arbeit mit einem der berühmtesten Knabenchöre der Welt

Gastgeber: Andreas Bomba

Musikinhalt dieser Sendung:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ballettmusik aus Idomeneo / Freiburger Barockorchester, Ltg. René Jacobs
Claudio Monteverdi: Arie "Possente Spirto" / Ian Bostridge; Le Concert d’Astrée, Emmanuelle Haim
Johann Sebastian Bach: Choral "Gloria sei dir gesungen" aus Kantate 140 / Monteverdi Choir, John Eliot Gardiner
Joseph Gabriel Rheinberger: Abendlied: Kammerchor Stuttgart, Ltg. Frieder Bernius

Wiederholung eines Gesprächs vom Dezember 2021.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 01.12.2022, 12:05 Uhr.