Wie können sich junge Leute in die Gesellschaft einbringen? Wie können wir Mitsprache und Beteiligung an politischen Entscheidungen organisieren? Diese Fragen treiben die Politik- und Erziehungswissenschaftlerin Hanna-Lena Neuser um. Sie ist Jahrgang 1980, verheiratet, Mutter dreier Kinder und kommissarische Direktorin der Evangelischen Akademie Frankfurt, die erste Frau an der Spitze dieser Einrichtung.

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"Politische Bildung muss nicht belehrend sein." | Hanna-Lena Neuser kämpft für die Zukunft der Demokratie

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Diskurs kennt Hanna-Lena Neuser von klein auf. Ihre Eltern waren politisch sehr aktiv, 1. Mai-Kundgebungen und Ostermärsche gehörten zu ihrer Kindheit und Jugend in Frankfurt. Zum Studium zog sie raus in die Welt, war danach zunächst Studienleiterin des Jungen Forums der Evangelischen Akademie Tutzing bei München. 2015 kam sie zurück an den Main, baute hier unter anderem für Menschen zwischen 18 und 30 Jahren das Nachwuchsprogramm Junge Akademie auf.

Für ihren Geschmack gehen Gesellschaft und Politik zu wenig auf die Bedürfnisse junger Menschen ein. Für deren Protestaktionen hat sie Verständnis, solange sie nicht die Freiheit anderer Menschen beschneiden. Ein hr2-Doppelkopf-Gespräch im Rahmen der ARD-Themenwoche „Wir gesucht – Was hält uns zusammen?“

Gastgeberin: Andrea Seeger

Musikinhalt dieser Sendung:
Herbert Grönemeyer: Kinder an die Macht
Maria Rita: Agora só falta você
Bodo Wartke: Zweifel und Zuversicht

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 07.11.2022, 12:05 Uhr.