Aus einem kleinen, mutigen Zufall wurde eine internationale Gesangskarriere. Shira Patchornik wurden besondere Talente für Gesang und Schauspiel in die Wiege gelegt. 1993 in Israel geboren, wurde sie im Alter von 7 Jahren Mitglied im Bal-Kol-Chor in Tel Aviv, mit 9 spielte sie Theaterstücke im ganzen Land und mit 14 begann ihre Karriere als Solistin an der Israelischen Oper.

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"Gesang gibt mir alles!" - Die israelische Sängerin Shira Patchornik liebt Barockmusik

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Es folgten Gesangswettbewerbe, Militärausbildung und Opernausbildung. Zunächst in Tel Aviv und dann in Leipzig. In Wiesbaden war sie zwei Spielzeiten fest im Ensemble des Hessischen Staatstheaters. Mit dem Solo "Das verschwundene Lied" ist Shira Patchornik im Februar 2023 wieder in Wiesbaden zu erleben.

Was die israelische Sängerin nach Deutschland geführt hat, wie ihr Umfeld darauf reagiert hat, was sie hier erlebt hat, warum sie am liebsten Barock-Musik singt und wie es zu ihrem ersten eigenen Libretto kam, erzählt Shira Patchornik im Gespräch mit Klaus Krückemeyer.

Gastgeber: Klaus Krückemeyer

Musikinhalt dieser Sendung:
Sandrine Pia: Credete al mio dolore, luci tiranne e care!. Arie (Morgana), 3. Akt, aus: Alcina. Dramma per musica in 3 Akten, HWV 34 (Georg Friedrich Händel)
Jeff Buckley: Lover, You Should've Come Over
Catriona Morison, Malcom Martineau: Junge Lieder I. Lied für Singstimme und Klavier, op. 63 Nr. 5 (Johannes Brahms)
Jacob Collier: In The Real Early Morning

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 13.01.2023, 12:05 Uhr.