Das Riesenromanwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust treibt sie seit 25 Jahren um. Nicht nur als Professorin für romanische Sprachen und Literaturwissenschaft in Konstanz spürt Ulrike Sprenger den zeitlosen Schönheiten und Geheimnissen im Werk des großen Franzosen unermüdlich nach.

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"Erinnern gibt dem Leben erst eine Bedeutung." | Ulrike Sprenger über Leseabenteuer mit Marcel Proust

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Mit ihrem Proust-ABC hat sie vielen Proust-Interessierten obendrein ein wunderbares Entschlüsselungswerk dazu an die Hand gegeben. Anlässlich des 100. Todestages Prousts am 18. November eröffnet Ulrike Sprenger dem Hörer faszinierende Einblicke in dessen Leben und Schaffen. Im Gespräch mit Schriftsteller Peter Henning spricht die "Proustianerin" über den Begriff der Erinnerung bei Proust und warum wir bei ihm immer wieder etwas Neues entdecken können, über die Aktualität des französischen Autors und seinen Einfluss auf die autofiktionale Literatur.

Gastgeber: Peter Henning

Musikinhalt dieser Sendung:
Bobby Lapointe: Avanie et Framboise
17 Hippies: Adieu
Miles Davis: Backyard Ritual
Barbara: Göttingen

Weitere Informationen

Lesetipp:

Ulrike Sprenger: Das Proust-ABC. Mit einem Vorwort von Alexander Kluge / Reclam Taschenbuch/ 2021/ Euro 12,00

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 18.11.2022, 12:05 Uhr.