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Der Tag: Exitstrategien – Sauberes Ende eines schmutzigen Krieges?

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"Jeder Ukrainer hier hat Familie in der Ukraine"

Ukrainische, russische und deutsche Musiker senden Friedenstöne in den Äther. Diese Hoffnungsbotschaft der Musik beweist, daß die Kunst nur im Frieden gedeiht, und daß bei der Suche nach Schönheit und Wahrheit die Frage nach der Nation keine Rolle spielt. Klaus Söhnel hat dieses Konzert mit organisiert.

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Gewalt, Flucht und Gegenwehr - Der Krieg und die Frauen

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"Der Bundeskanzler musste zur Solidarität mit der Ukraine getragen werden."

Der Krieg um die Ukraine tobt auch in den Medien. Trifft die "Ächtung" russischer Autoren und Künstler, die Aussetzung der Berichterstattung aus Moskau sowie der Bann russischer längst verstorbener Schriftsteller Putin wirklich? Oder lassen die westlichen Medien und der hiesige Kulturbetrieb Chancen liegen?

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"Wir brauchen die Verbindung zur Zivilgesellschaft auch über die Kunst."

Klaus Staeck, Grafiker und Ehrenpräsident der Akademie der Künste und die beiden Kunsthistoriker Matthias Flügge und Wulf Herzogenrath haben sich mit einer Protesterklärung aus der russischen Kunstszene gegen den Angriff auf die Ukraine solidarisiert: "Der Krieg, mit dem Russland die Ukraine überfallen hat, vernichtet bereits zahlreiche Menschenleben, zudem droht er auch die reichen und oft schwierigen russisch-deutschen Kulturbeziehungen auf lange Zeit zu schädigen."

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"Putin? Eine weltgeschichtliche moralische Pleite!"

Am Tag Acht ist Europa voller Verzweiflung, Fassungslosigkeit und Wehrlosigkeit. Was kann der Westen machen? Es gibt Drohungen und Sanktionen, aber wird das etwas bringen? Gerd Koenen ist Publizist und Historiker, der sich intensiv mit den deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und der Geschichte des Kommunismus beschäftigt hat.

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Runter vom Gas? Energiewende in Kriegszeiten

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"Man ist jetzt gezwungen, interessiert zu sein!"

Der ukrainische Jazzmusiker Yuriy Sych, Träger des Hessischen Jazzpreises und seit 2003 zuhause in Frankfurt, macht sich wie alle große Sorgen um seine Familie und Freunde in der Ukraine. Er hat eine klare Meinung dazu, wie die Ukraine auf die russische Aggression reagieren sollte.

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DER TAG - Auf ihn mit Sanktionen!

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"Letzendlich fällt Putin China in die Hände..."

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler gilt als großer Analyst politischer Systeme, als Fährtenleser im Dschungel der internationalen Beziehungen. Seine Publikationen wie "Imperien - Die Logik der Weltherrschaft" (Rowohlt) sind Standardwerke. Er hat vorhergesehen, was in der Ukraine gerade "passiert" - und wie ohnmächtig der Westen jetzt ist. Was folgt aus alledem?

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"Wir sind Brüder, sprechen fast dieselbe Sprache."

Der Musiker wurde 1980 in der Ukraine geboren. Er ist stellvertretender Erster Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchester und festes Mitglied des HABA-Quartetts in Frankfurt. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig in seiner Heimat Ukraine und weiteren europäischen Ländern auf.

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"Wer für den Frieden eintritt, braucht sehr viel Mut!"

Sie ist heute Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und war über Jahrzehnte in führenden Positionen der "tageszeitung" ("taz") und der "Frankfurter Rundschau". MIscha Mika engagiert sich seit jeher für Zivilcourage und internationale Verständigung.

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Er hat es getan - Putins Angriff und die Folgen

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"Ich trommle an diesem Tag noch wütender!"

Er bringt ein "Concerto for Percussion and Orchestra" von Fazil Say mit, seit 15 Jahren ist Grubinger gern gesehener Gast beim hr-Sinfonieorchester. Dieses Stück hat der türkische Komponist dem Österreicher ihm "auf den Leib geschrieben". Auch mit dem isländischen Dirigenten Daníel Bjarnason, der am Pult des Konzerts stehen wird, ist er befreundet. Seine Karriere, solo und mit großen Klangkörper, dauert jetzt 25 Jahre an, kürzlich aber hat er bestätigt, was schon vor langer Zeit angekündigt worden war: Mit 40 ist Schluss, also in gut einem Jahr. Warum?

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Golineh Atai – Die Ukraine und der Urknall des Postfaktischen

Sie will Fenster aufmachen zur Welt, sagt Golineh Atai. "Denn wenn wir uns nicht mit der Welt beschäftigen, beschäftigt sich die Welt mit uns." Als Fernsehkorrespondentin hat sie für die ARD aus Moskau und Kiew berichtet, jetzt leitet sie das ZDF-Studio in Kairo. Gemeinsam mit Jagoda Marinic geht Golineh Atai der Frage nach, warum wir uns in Deutschland so oft wegducken und wegdrehen von dem, was anderswo passiert. Und welche Folgen das hat, zum Beispiel für die Ukraine. Seit sie als Korrespondentin am Maidan in Kiew stand, wo vor ihren Augen Menschen erschossen wurden, sei sie ein anderer Mensch, sagt Golineh Atai. Und sie fragt sich: Wie sehr glauben wir noch an unser eigenes System? Geprägt ist Golineh Atai auch von ihren Eltern, mit denen sie im Alter von fünf Jahren aus dem Iran nach Deutschland geflohen war. In dieser bisher längsten Folge von FREIHEIT DELUXE hört ihr... - mit welchem Lied sich die fünfjährige Golineh in ihrer Hoffenheimer Grundschule vorstellte (10:00) - warum der unerschrockene Blick in die Dunkelheit Hoffnung macht (17:00) - wie der Konflikt um die Ukraine zum Urknall des Postfaktischen wurde (29:20) - warum Freiheit so anstrengend ist (43:00) - wie Golineh Atai die Begegnung von Scholz und Putin sieht (46:35) - warum "Migras" oft einen genaueren Blick auf die deutsche Weltsicht haben (1:03:25) - was sich hinter #letustalk verbirgt (1:29:00) - warum iranische Frauen auch im Tschador gegen Kopftuchzwang demonstrieren (1:30:00) und wie Annalena Baerbocks "feministische Außenpolitik" aussehen sollte (1:37:00). Die ganze Folge zum Nachlesen gibt es hier: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/jagoda-marinic-golineh-atai-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks und des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.