Vor 90 Jahren, im Januar 1934, empfing Adolf Hitler die evangelischen Bischöfe und Kirchenführer in seiner Reichskanzlei. Grund waren die Streitigkeiten zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche. Die meisten Bischöfe zeigten sich dabei kleinlaut. Allein der Berliner Pastor Martin Niemöller, Vorsitzender der innerkirchlichen Oppositionsbewegung “Pfarrernotbund”, widersprach dem Führer des Dritten Reiches. Ein spannendes Kapitel der jüngeren deutschen Kirchengeschichte, das auch Fragen an das gesellschaftliche und politische Engagement der Kirchen heute stellt. „Für Volk und Vaterland - Als Hitler die evangelischen Kirchenführer einbestellte“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur eine Sendung von Thomas Klatt.

Autor: Thomas Klatt

Quelle: © Hessischer Rundfunk

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