In der abendländischen Musik sind sie eher eine Seltenheit: die Vierteltöne, mit denen sich eine Oktave auf 24 Tonstufen erweitern lässt. Vor hundert Jahren aber beginnen die ersten Experimente. Violinsonaten und Kammermusik mit Mikrointervallen: Für die Ohren des Publikums ist das etwas ganz Neues. Um Vierteltöne aber überhaupt spielen zu können, müssen auch neue Instrumente gebaut werden, von Klarinetten mit zusätzlichen Grifflöchern und Klavieren mit mehreren Manualen bis hin zur Viertelton-Orgel.

Autor: Niels Kaiser

Quelle: © Hessischer Rundfunk

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