Die Dramen Georg Büchners leuchten tief in die Abgründe der menschlichen Seele hinein. Damit fordern sie auch immer wieder Musik heraus. Zu schaurigen Klängen versenkt Woyzeck das Mordmesser im See. Sehnsuchtsvoll umtanzen sich Prinzessin Lena und Prinz Leonce. Und Danton singt unter der Guillotine Klagelieder auf die Schrecken der Französischen Revolution. Ob Neutöner wie Alban Berg oder Paul Dessau, ob Popmusikexperten von Herbert Grönemeyer bis zu den Tiger Lilies: Sie alle haben Büchners dramatische Stoffe in Musik gesetzt.

Autor: Niels Kaiser

Quelle: © Hessischer Rundfunk

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