Als Kind wollte sie Opernsängerin werden, mit Anfang 20 erfüllte sie ihren Traum, als Popsängerin erfolgreich zu werden. Nicht nur musikalisch ist Alice Merton in vielen Welten zu Hause. Geboren ist sie in Frankfurt am Main, als Tochter einer Deutschen und eines Iren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Kanada, die Jugend in Bayern – zunächst ohne ein Wort Deutsch zu können.

Dann zog sie nach England, studierte in Augsburg und Mannheim und lebt heute zwischen Berlin und London, ist auch gern in Irland, der Heimat ihres Vaters und in Frankreich, der Wahlheimat ihrer Mutter. Ein Titel reichte, um Alice Merton bekannt zu machen, "No Roots" wurde ein weltweiter Hit. Inzwischen ist sie eine feste Größe im Popbusiness, wo sie sich selbstständig und selbstbewusst behauptet.

Über das "No Roots"-Gefühl und ihre Internationalität, was für sie 'Zuhause' bedeutet und wie Songschreiben beim Überleben hilft, erzählt sie im "hr2-Doppelkopf". Und natürlich auch über ihre Frankfurter Wurzeln, denn sie ist verwandt mit dem großen Frankfurter Unternehmer und Politiker Wilhelm Merton.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 06.07.2022, 12:05 Uhr.