Christian Schnalke kam über das Zeichnen zum Schreiben. Zum Gag-Schreiben. Und war in dieser Funktion sowohl für Harald Schmidt als auch für Hugo Egon Balder tätig, als diese noch ihre Shows hatten. Doch das reichte ihm nicht.

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"Schreiben macht mich glücklich." | Christian Schnalke über sein Leben als Drehbuchschreiber, Gag-Autor und Romancier

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Er schrieb versuchsweise ein Drehbuch und hatte umgehend Erfolg. Erfolg, der bis heute anhält. So verfasste er die Drehbücher zu populären TV-Produktionen wie "Krupp – Eine deutsche Familie", "Afrika mon amour" oder auch "Katharina Luther". Und auch das ist ihm noch nicht genug gewesen.

Zu den Drehbüchern sind nun Romane hinzugekommen, die um deutsche Künstler im Italien Anfang des 19. Jahrhunderts kreisen. Weil es darin auch um Zeichner und Maler geht, schließt sich der Kreis wieder. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt er von seiner vielseitigen Autorentätigkeit, von der Herangehensweise an einen historischen Stoff, um ihn "fernsehtauglich" zu machen, von dem magischen Gefühl, einen Text in einen Film verwandelt zu sehen und von Gags, die heute im krassen Widerstreit zum Zeitgeist stehen würden.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

Musikinhalt dieser Sendung:
Depeche Mode: Everything Counts
Tom Waits: Last Leaf
Fabian Saller: Knocket Out For Good

Weitere Informationen

Lesetipp

Christian Schnalke: Römisches Fieber. Piper Verlag München 2018
Christian Schnalke: Die Fälscherin von Venedig. Piper Verlag München 2021

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Wiederholung eines Gesprächs vom August 2021.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 12.07.2022, 12:00 Uhr.