Traditionelle Gesangsrhythmen aus dem Herzen Afrikas, gepaart mit Elektro & Hip Hop-Beats: das ist das gemeinsame Konzept von Les Mamans du Congo und dem französischen Produzenten Rrobin. "Ya Mizolé" heißt das umwerfende 2. Album des gefeierten Projekts.

Vor wenigen Jahren sind Les Mamans du Congo wie ein frischer Wind auf die Weltmusikbühnen geprescht, mit einem Aufsehen erregenden Hybrid. Die Band um die Künstlerin und Lehrerin Gladys Samba vertonte Bantu-Wiegenlieder, in einem wirbelnden Mix aus Call & Response, komplexen Gesängen sowie Rhythmen, die sie auf Alltagsgegenständen wie Gabeln, Tellern, Körben, und recyceltem Material erzeugten. Über Kontakte des Institut Français in Brazzaville kam der französische DJ und Musiker Rrobin hinzu und fasste die Songs mit Beats ein.

Dieser Mix und die neuen, selbst verfassten Songs von Gladys Samba, die die Emanzipation der kongolesischen Frauen voranbringen möchte, sind auf dem aktuellen "Ya Mizolé" noch überzeugender und organischer ausgefallen. Hier schwingen Jahrhunderte alte Traditionen und futuristische Sensibilität auf einer Wellenlänge…

Außerdem an der Hörbar: ein Jazzklassiker vom Dave Brubeck Quartet, frische Töne von Bonnie "Prince" Billy, leise Melancholie mit Danger Dan – und vieles anderes mehr.

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Les Mamans du Congo & mehr Musik grenzenlos

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Playlist Hörbar 16.1.24 | Les Mamans du Congo & mehr Musik grenzenlos

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Die "Hörbar"-Sendungen der vergangen Woche können Sie hier nachhören.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörbar", 16.012024, 19:04 Uhr.

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