Die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts waren eine Zeit des kreativen Aufbruchs. Das macht sich auch in der klassischen Musik bemerkbar, etwa indem Jazzklänge einfließen und die Tonalität gesprengt wird. Musik aus dieser experimentierfreudigen Zeit präsentieren der Trompeter Simon Höfele und der Pianist Frank Duprée in diesem Konzert, das Anfang November in den Studios des BR in München stattfand.

Simon Höfele, Trompete
Frank Dupree, Klavier

Gershwin: An American in Paris
Weill: Slow Fox und "Algi-Song"
Weill: Berlin im Licht
Antheil: 2. Klaviersonate "Airplane Sonata"
Antheil: Trompetensonate
Daniel Schnyder (*1961): Sonate für Trompete und Klavier
Enescu: Légende
Gershwin: Three Preludes for piano
Gershwin: Rhapsody in Blue

(Aufnahme vom 8. November 2022 aus dem BR-Funkhaus in München)

Simon Höfele und Frank Dupree sind zwei erfolgreiche Musiker der jungen Generation, die im Grunde aus der klassischen Musik kommen und hier an die Genre-Grenzen gehen. Fragen wie "ist das noch Klassik oder schon Jazz?" sind für sie nicht wichtig, denn sie versuchen, alle Musikrichtungen bestmöglich miteinander zu verbinden. Dabei orientieren sie sich an den Originalwerken von Komponisten wie George Gershwin, Kurt Weill und George Antheil, deren Werke sie für Trompete und Klavier teilweise selbst arrangiert haben.

Anschließend:
Schubert: Oktett F-Dur D 803 (Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters: Andrea Kim und Maximilian Junghanns, Violine / Peter Zelienka, Viola / Christiane Steppan, Violoncello / Bogusław Furtok, Kontrabass / Jochen Tschabrun, Klarinette / Daniel Mohrmann, Fagott / Samuel Seidenberg, Horn)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 17.02.2023, 20:04 Uhr.