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zur Sendung The Artist's Corner | Mathias Spahlinger: "wozu noch musik?" ästhetische theorie in quasi ästhetischer gestalt (collage)

Das Radiostück "wozu noch musik?" des 1944 in Frankfurt am Main geborenen Komponisten Mathias Spahlinger, dessen erste Ideen und Skizzen bereits 1966 entstanden, wurde 1975 in zweimonatiger Arbeit in den Studios des Süddeutschen Rundfunks (SDR) und dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks (SWF) in Freiburg produziert.

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zur Sendung The Artist's Corner | Selbstbeschreibung von Augst/Riedel Soundtrack einer 22-stimmigen Klanginstallation

In seinem künstlerischen Schaffen bedient sich Michael Riedel seit Mitte der 90er Jahre immer wieder Materialien, die den ihn umgebenden Kunstbetrieb aufzeichnen und abspielen. Dabei ist ihm die Kommentarbedürftigkeit von Kunst eine schier unerschöpfliche Quelle für Textmaterial aus dem sich seine grafischen Arbeiten zusammensetzen.

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zur Sendung The Artist's Corner | Herakles von Euripides Ein Hörspiel im Homeoffice vom Staatstheater Kassel

Die Theater des Landes kämpfen tapfer und Not macht erfinderisch: Um Produktionen aufgrund des Lockdowns nicht ausfallen zu lassen, hat das Staatstheater Kassel neue Formate für geplante Stücke entwickelt. Den Beginn macht "Herakles" nach der antiken Tragödie von Euripides. Das Produktionsteam um Regisseurin Johanna Wehner hat im Homeoffice den antiken Stoff "Herakles" als knapp einstündiges Hörspiel erstellt.

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zur Sendung The Artist's Corner Premiere | Die dunkle Seite des Mundes Text, Musik und Realisation von Albrecht Kunze

"Alles beginnt mit einer Störung. Beginnt damit, dass von einem auf den nächsten Moment, und: ohne dass diese Momente etwas trennt, meine Stimme aus meinem Kopf verschwindet. Mit einem Mal verschwindet und nicht mehr da ist, als hätte sie nie dort existiert. Als wäre sie nie, durch die in Schwingungen versetzte Luft transportiert, von meinem Kehlkopf aus in meine Ohren gelangt, und von dort tief in mich hinein. Mit einem Mal bin ich allein – bin ich nicht mehr zwischen mir und mich, nicht mehr meine Stimme und ich, sondern bin mit mir allein, und: frage in mich hinein – kann ich ich ohne meine Stimme sein?" [Albrecht Kunze]