27 Okt + 27 Okt
27 Okt + 27 Okt
Konzert

Zum Artikel Corona-bedingte Absage von Jazzmeia Horn

Die amerikanische Sängerin Jazzmeia Horn wird Corona-bedingt am Mittwoch, 27. Oktober, nicht auftreten können. Alle Konzerte Ihrer Europatournee wurden abgesagt, so auch der Eröffnungsabend des 52. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Die zwei geplanten Konzerte im hr-Sendesaal entfallen leider ersatzlos.

Do 28 Okt
Do 28 Okt
Konzert

Zum Artikel Antonio Sanchez & Bad Hombre

Antonio Sanchez ist in vielerlei Hinsicht ein erstaunlicher Musiker. Seit 20 Jahren als Lieblingsdrummer von Pat Metheny weltweit unterwegs, genießt er große Popularität. Diese bildet allerdings nur die Spitze des Eisbergs – falls es erlaubt ist, einen gebürtigen Mexikaner mit einer Eismeermetapher in Verbindung zu bringen.

Fr 29 Okt
Fr 29 Okt
Konzert

Zum Artikel Maciej Obara Quartet

Der Altsaxofonist Maciej Obara ist einer der wichtigsten Repräsentanten der neuen Jazz-Szene in Polen, einer Szene, die sich auch immer auf die große Tradition des polnischen Jazz bezieht. Seit den 50er Jahren gilt Jazz in unserem östlichen Nachbarland ja als Synonym für Freiheit und Protest, als Ausdruck von Individualität und als Aufatmen im Kreis von Gleichgesinnten.

So 31 Okt
So 31 Okt
Konzert

Zum Artikel Petter Eldh’s Koma Saxo

Koma, das scheint auch auf Schwedisch und Finnisch das Gleiche zu bedeuten wie im Deutschen. Saxofonisten im Koma also? Oder doch Saxofonisten, die uns ins Koma spielen? Es ist jedenfalls aufwühlend, was die Herren von Koma Saxo auf die Bühne bringen, eine Musik, die die Kraft hat, uns im Innersten zu treffen und kräftig durchzuschütteln.

So 31 Okt
So 31 Okt
Konzert

Zum Artikel Lucia Cadotsch - Speak Low

Für ihr 2016 erschienenes Album "Speak Low" wurde die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch mit internationalen Lobeshymnen geradezu überschüttet. Einhellig bewundert wurde ihr Mut, sich von gängigen Mustern des Jazzgesangs zu lösen und auf vordergründige Ausdrucksmittel zu verzichten.

Editorial

Vielleicht sollte man die beiden Festivals in Zeiten der Pandemie als ein einziges betrachten. Jedenfalls gibt die diesjährige Auflage Gelegenheit, etliche Acts zu präsentieren, die eigentlich schon für 2020 geplant waren. Aus jenem Jahr stammt auch die Idee, ein besonderes Augenmerk auf Vocalist*innen zu richten.
Sie personalisierte sich bereits damals in zwei Sängerinnen, wie sie verschiedener kaum sein könnten: der rockig expressiven Jelena Kuljic und der mit leisen Tönen berührenden Veronika Morscher. Veronika Morscher kommt dieses Jahr für ein sonntägliches Nachmittagskonzert mit dem A-Capella-Quartett "Of Cabbages and Kings" in den Mousonturm.
Leider hat Sängerin Jazzmeia Horn ihre komplette Europa-Tour für den Oktober Corona-bedingt abgesagt und wird nicht zeigen können, wie kongenial eine junge Generation afroamerikanischer Musiker*innen die Jazztradition selbstbewusst in eine von "Black Lives Matter" geprägte Gegenwart holt.
Dass es nach wie vor auch europäischen Sängerin gelingt, sich das Great American Songbook auf berührende Weise und authentisch zu eigen zu machen, beweist Lucia Cadotsch mit Speak Low. Mit seiner dezidiert paneuropäischen Perspektive komplettiert Andreas Schaerer das Bild.

In die elektronisch-akustischen Klanggewitter von Antonio Sanchez’ Bad Hombre mischt sich die wandlungsfähige Stimme von Thana Alexa. Ganz ohne Vocals aber dafür gleich mit drei Saxofonen sorgt Koma Saxo dafür, dass kein Auge trocken bleibt. Und auch beim Quartett des polnischen Saxofonisten Maciej Obara ist großes Kino garantiert. Am Samstagabend vertritt der Rüsselsheimer Fabian Dudek mit seiner Band die junge Generation des Rhein-Main-Gebiets, bevor der auch erst 34-jährige Kölner Pianist Pablo Held zusammen mit seinem Trio und der hr-Bigband auftritt.

Rückblick