Keine Frage: für seine Fans steht der US-SingerSongwriter Sam Beam alias Iron & Wine auf einer Stufe mit Leonard Cohen und Nick Drake. Jetzt ist sein fünftes Livealbum erschienen, "Who Can See Forever" - ein Best-Of aus 20 Jahren handgemachtem Americana.

Auf Iron & Wine-Konzerten herrscht eine ganz eigene Stimmung. Es wird andächtig gelauscht, Zwischentöne werden ausgekostet, und die Atmosphäre schwankt zwischen beseelt und berauscht. Für "Who Can See Forever" sind Sam Beam und seine Mitmusizierenden in eine alte Textilfabrik in North Carolina gezogen.
Die dort an zwei Abenden entstandenen Mitschnitte sollten als Filmmusik zu einer Doku über Iron & Wine dienen – sie funktionieren aber auch ohne Bilder. Nicht umsonst hat Sam Beam vor seiner Musikkarriere als Filmdozent gearbeitet – das Kopfkino kann er auch "nur" mit Songs entfachen. Herausgekommen ist ein Album voller Ambiguitäten und Zwischentöne, eingespielt von einer fantastischen Band.

Außerdem hören wir in das erste Weihnachtsalbum von Jazzmusiker Gregory Porter rein, erinnern an die viel zu jung verstorbene Lhasa de Sela und lernen modernen schwedischen Folk in Gestalt von Lisa Lestander kennen.

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Iron & Wine und mehr Musik grenzenlos

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Playlist Hörbar 4.12.23 | Iron & Wine und mehr Musik grenzenlos

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Die "Hörbar"-Sendungen der vergangen Woche können Sie hier nachhören.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörbar", 04.12.2023, 19:04 Uhr.

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