Gesangsduette sorgten besonders im italienischen Barock bei Musizierenden und Zuhörenden für ein besonderes Vergnügen. Zwei Stimmen, die meist denselben Text singen, eröffnen gegenüber einem Solo Gelegenheiten für noch mehr Wohlklang, Spannung und polyphone Kunstfertigkeit.

Iestyn Davies, Countertenor
Hugh Cutting, Countertenor
Ensemble Guadagni

Monteverdi: "Interrotte speranze" SV 132 und "Vorrei baciarti" SV 123
Lotti: Crudeltà rimproverata op. 1 Nr. 6
Kapsberger: 6. Toccata
Grandi: O quam tu pulchra es
Monteverdi: "Ego flos campi" SV 301 und "Si dolce è il tormento" aus "Quarto scherzo delle ariose vaghezze"
Frescobaldi: Se l’aura spira tutta vezzosa aus dem "Primo libro d’arie musicali"
Bononcini: Pietoso nume arcier
Marcello: Felice chi vi mira
Händel: Sarabande aus der 4. Suite d-Moll HWV 437
Händel: Caro autor di mia doglia HWV 182b
Kapsberger: 1. Toccata
Bononcini: Sempre piango, e dir non sò aus "Duetti da camera" op. 8
Händel: Coronata di gigli e di rose aus "Tamerlano" HWV 18

(Aufnahme vom 21. September 2022 aus der Wigmore Hall)

Für sein Programm "A due voci" hat der englische Countertenor Iestyn Davies, Artist in Residence der Wigmore Hall, Hugh Cutting als Partner eingeladen. Hugh Cutting gehört derzeit zu den "New Generation Artists" der BBC. Beide sind angesehene Solisten im Konzert und auf der Opernbühne. Für die stilgerechte Begleitung sorgt das Ensemble Guadagni in der Besetzung Cello, Orgel, Cembalo, Erzlaute und Harfe.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 02.01.2023, 20:04 Uhr.