Aus dem feudalen Spanien des 18. Jahrhunderts kommen die beiden Komponisten, mit denen Marta Zabaleta ihr Konzert eröffnet.

Marta Zabaleta, Klavier

Manuel Blasco de Nebra: Klaviersonate B-Dur op. 1 Nr. 2
Soler: Allegro moderato aus der Klaviersonate d-Moll und Allegro aus der Klaviersonate Fis-Dur
Albéniz: Erstes Buch aus "Iberia"
Granados: Drei spanische Tänze aus op. 37
Granados: Allegro de Concierto op. 46
Falla: Vier spanische Stücke

(Aufnahme vom 29. August 2022 aus dem Palau de la Música Catalana)

Manuel Blasco de Nebra war Organist an der Kathedrale in Sevilla und ein hochgeschätzter Pianist. Antonio Soler, Schüler von Scarlatti, unterrichtete den Prinzen und war Kapellmeister in El Escorial in Toledo. Im zweiten Konzertteil erklingt Musik aus den Jahrzehnten um 1900. Komponisten in ganz Europa waren in jener Zeit fasziniert von den musikalischen Traditionen der Völker. Isaac Albéniz, Enrique Granados und Manuel de Falla verwandelten Klänge und Tänze ihrer spanischen Heimat in mitreißend-virtuose Pianistik.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 20.02.2023, 20:04 Uhr.