Staffel 11 Helmholtzschule Frankfurt im MMK Museum für Moderne Kunst

Wir, die Klasse 10e des Gymnasiums Helmholtzschule aus Frankfurt, möchten uns in der Ausstellung "Museum" im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST auf eine literarische Suche begeben.

Klassenfoto
Helmholtzschule Frankfurt Bild © Tina Baumung
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Museum im Museum? Kunst verstehen ist nicht einfach. Wie kann ein Werk aktuell und zugleich museumsreif sein? Was sagt es uns? Kann ein Kunstwerk sprechen? Welche Worte werden wir finden?

Autorin Saskia Hennig von Lange wird uns durch das MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST begleiten.

Das Museum, die Autorin und Wir

Zum Einstieg in unser gemeinsames Projekt sprachen wir mit Saskia Hennig von Lange über unsere eigenen Leseerfahrungen und über das Schreiben als Auftrag.

SchülerInnen lesen ihre Texte im Museum
Erste Lesung Bild © Tina Baumung

Wir hörten einen von der Autorin vorgetragenen eigenen Text und waren überrascht, wie offen Saskia Hennig von Lange mit uns über Inspiration, Organisation des Schreibprozesses sowie über fremde und eigene Absichten und Erwartungen beim Schreiben sprach. Sie verriet uns sogar einen Trick, wie man Schreibblockaden verhindern kann.

 Saskia Hennig von Lange spricht mit Schülern
Im Gespräch mit Saskia Hennig von Lange: Wie kann eine Idee zum Text werden? Bild © Tina Baumung

Im Museum erforschten wir das Gebäude selbst und einzelne Werke schreibend. Wir versuchten dabei, uns den Werken durch unser Schreiben zu nähern.

Schüler im MMK
Eine Botschaft für die Besucher erfinden? Schüler vor einem Kunstwerk von Joe Baer (courtesy Museum MMK für Moderne Kunst) Bild © Tina Baumung

Von den Werken und der Museumsarchitektur ausgehend entwickelten wir eigene Imaginationen und Anknüpfungspunkte. Daraus entstanden Textfragmente und kleine Geschichten.

Schüler in den Räumen des Museum MMK für Moderne Kunst
Räume des MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST erkunden Bild © Tina Baumung

„Man merkte zuerst nicht, was das Kunstwerk ist. Zuerst sucht man nach etwas, dann merkt man, dass es schon da ist.“

Schülerinnen mit Schreibkladden im Museum
Einen Ort erforschen, einen Raum im Schreiben erspüren. Ryan Gander, Looking for something that has already found you (The Invisible Push), 2019, courtesy Museum MMK für Moderne Kunst Bild © Tina Baumung

"Ich wurde schon von dem Werk berührt, während ich noch auf der Suche war."

Schüler machen Notizen in der Ausstellung
Notizen vor dem Kunstwerk "36 Date-Paintings aus der Serie Today, 1966 - 2000" von On Kawara (courtesy MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST) Bild © Tina Baumung

"Beim ersten Treffen mit Saskia Hennig von Lange im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST ging es eher darum, mit der Sprache zu arbeiten. Heute ging es darum, eine Geschichte zu erzählen."

Hört! Hört! Unseren eigenen Gedanken, Sätze, Sounds und Textsplitter....

Audiobeitrag
Bild © Rana Tatli, Nazlican Polati| zur Audio-Einzelseite
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Audiobeitrag
Bild © Hannes Schäfer| zur Audio-Einzelseite
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Audiobeitrag
Bild © Anna Martina Maul| zur Audio-Einzelseite
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Audiobeitrag
Bild © Tina Baumung| zur Audio-Einzelseite
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Audiobeitrag
Bild © Nina Stelz| zur Audio-Einzelseite
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Die Texte „Tage, Worte, Daten, Ereignisse“ entstanden in Auseinandersetzung mit On Kawaras "36 Date-Paintings aus der Serie Today, 1966 - 2000" (courtesy MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST).

Die Textcollagen „Interview mit einem leeren Raum“ und „Was denkt Adrian Piper?“ entstanden im und zum Museumsraum sowie in der Beschäftigung mit der Arbeit Adrian Moves to Berlin von Adrian Piper (2007 (Performance) / 2017 (Video-Wandprojektion), Video, Farbe, Ton 62:33 Minuten, Leihgabe der Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin (DE)).

Sie wurden aus Beiträgen der gesamten Klasse zusammengestellt. Beteiligt waren:

Len, Enisa, Hanna, Karin, Sarah, Lena, Charlotte, Laurenz, Robert, Anton, Jonas, Selin, Nina, Anna, Conrad, Zoé, Namiid, Nazlican, Livia, Hannes, Christopher, Franzisca, Nina, Rana, Esay, Jan, Leni

Mit dem TucTuc durch Paris rasen, träumen und sich verwandeln

Und hier sind unsere Texte schwarz auf weiß zum Lesen:

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"Le marchand de fruits teste son nouveau TucTuc mobile" von Charlotte

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"Woher? Wohin?" von Jan

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"Das Ende der Geschichte ist der Anfang der Geschichte" von Franzisca

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"Freiheit der Form" von Robert

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Quelle: hr2-kultur