Paul-Hindemith-Schule

Historisches Museum Frankfurt, Montagmorgen 9 Uhr. Eine Führung im menschenleeren Museum. Museumspädagogin Juliane Phieler stellt uns die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen. Frankfurt. 1844 – 2024“ vor. Wir, das sind Schüler*innen der Paul-Hindemith-Schule, verschiedenen Alters zwischen 12 und 16 Jahren, und zwei Sozialarbeiter*innen. Porträts, Stadtlandschaften, Mode … verschiedene Themen, aber auch verschiedene politische Zeiten: Nationalsozialismus, Studentenbewegung, heute.

Die Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange motiviert uns unter dem Eindruck der Ausstellung zu jeweils einem oder zweien der Fotos kurze Texte zu schreiben, sich in das Foto hineinzuversetzen. Meist entsteht dabei eine Verbindung zwischen dem Eigenen und dem Anderen. Es entsteht aber auch Spannung und Widerstand. So kommen die Worte ans Tageslicht, zu Papier. Aus den Worten entstehen Sätze und schließlich Gedichte. 

Mit Juliane Spatz und Maria Bonifer vom Hessischen Rundfunk werden eine Auswahl der entstandenen Gedichte vertont. Sie werden besprochen, wiederholt angehört, verbessert.  

Wir freuen uns, dass diese nun von Interessierten zu hören sind und hoffen, dass diese mit den Gedichten in Kontakt kommen, so wie wir mit den Fotos in Kontakt gekommen sind!