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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen

Eichhörnchen vergessen manchmal, wo sie ihre Vorräte vergraben haben - und dann verhungern sie im Winter. Der Filmtitel "Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen" liefert ein starkes Bild für das Thema Demenz und die Pflege dementer Menschen. In diesem Fall pflegt eine Ukrainerin, und sie muss nicht nur mit dem Kranken zurechtkommen, sondern auch noch mit der unfreundlichen bis aufdringlichen Familie.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hokuspokus, Holderbusch!

Früher hätte er sich geärgert über die Sirene des vorbeifahrenden Krankenwagens, den Flugzeuglärm oder das Plätschern des Brunnens. Jetzt war hr2-Musikkritiker Meinolf Bunsmann einfach glücklich, an einem warmen Sommerabend ohne Maskenzwang im Palmengarten wieder einem Konzert lauschen zu dürfen. Die Kammeroper Frankfurt brachte Werke von Engelbert Humperdinck und seinen Schülern. Und es war zauberhaft.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Luther-Spektakel ohne die Hauptperson

Die Nibelungenfestspiele in Worms eröffnen mit einem Stück über Luther - das klingt zunächst nach einem Druckfehler. Doch es ist Lutherjahr, und an Luthers Bezug zu Worms lässt sich nicht rütteln. Die erste Überraschung: in dem Stück des Schweizer Autoren Lukas Bärfuss tritt Luther gar nicht auf. Die zweite Überraschung: Das Ganze verkommt trotz exzellenter Schauspieler zu einem ziemlichen Geschichtsklamauk.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ein seelisch versehrter Mensch

Der 20-jährige Patrick wird in Paris nach einer illegalen Party von der Polizei festgenommen. Im Verhör stellt sich heraus, dass er als Kind in Portugal entführt wurde und seitdem als verschollen gilt. Allmählich deutet sich an, dass er sexuell missbraucht wurde. Patrick kehrt nach Portugal zurück, bleibt aber ein Fremder in seiner Familie. hr2-Filmkritiker Ulrich Sonnenschein findet, dass man sich auf diesen Film einlassen muss, dann aber durch ein intensives Kinoerlebnis belohnt wird.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Lust am Untergang

Seitdem es Menschen gibt, fürchten sie, dass die Welt untergeht. Und Katastrophenfilme sind fast so alt wie das Kino selbst: Filmpionier Georges Méliès zeigte seinen Zuschauern bereits 1902 einen Vulkanausbruch auf Martinique. Seitdem sind Katastrophenfilme aus dem Kino nicht mehr wegzudenken, ein dankbares Thema für eine Ausstellung im Deutschen Filmmuseum, die ironischerweise dank einer Katastrophe - Corona - um ein Jahr verspätet startet.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Nach dem Fest

Es gibt Theaterstücke, bei denen der Regie anscheinend nichts eingefallen ist, und es gibt Theaterstücke, die leiden darunter, dass ein Regie-Einfall den nächsten jagt. So ging es hr2-Theaterkritiker Andreas Wicke mit Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" am Staatstheater Kassel. Eine solide Schauspielerleistung, aber wenn der Regisseur sich etwas mehr zurückgehalten hätte, wäre der Abend noch besser geworden.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Heuchelei auf Rumänisch

"Bad Luck Banging or Loony Porn" - es hat schon seine Gründe, warum der deutsche Verleiher den Filmtitel nicht übersetzt. Eine Bukarester Geschichtslehrerin lässt sich beim Sex filmen. Das Filmchen landet in den sozialen Medien, worauf ein Sturm der Entrüstung über der Lehrerin ausbricht. Regisseur Radu Jude errang mit seiner Studie über die Doppelmoral der rumänischen Gesellschaft auf den Filmfestspielen Berlin den Goldenen Bären für den besten Film.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Das Dilemma des Arztes

Ein Arzt hat eine Therapie gegen Tuberkulose entwickelt, kann aber nur zehn Personen behandeln. Das Thema, das George Bernard Shaw in "Doktors Dilemma" 1915 aufgriff, wirkt zunächst aktuell. Unsere Moralvorstellungen haben sich seitdem aber doch gewandelt, und auf hr2-Theaterkritikerin Ursula May wirkte die Inszenierung am Staatstheater Wiesbaden ziemlich altbacken.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Panikattacken einer Nonne

Francis Poulenc hat einen ganz eigenwilligen Stil entwickelt, mit dem er auf Abstand zur Neuen Musik des 20. Jahrhunderts hielt. In "Dialogues des Carmélites" greift er auf ein historisches Ereignis im Terror nach der französischen Revolution zurück, aber eigentlich interessieren ihn dabei nur die Angstzustände einer einzigen Nonne. Die Oper Frankfurt hat Poulencs Werk zur Aufführung gebracht. hr2-Kritiker Andreas Bomba findet, man muss sich darauf einlassen, wird dann aber reich belohnt für die Mühe.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Von der befreienden Macht der Literatur

Die Bad Hersfelder Festspiele trauen sich was: "Der Club der toten Dichter" hat als Film mit dem großartigen Robin Williams als Lehrer Keating Maßstäbe gesetzt. Nun bringen die Bad Hersfelder Festspiele zu ihrer Eröffnung eine Bühnenfassung - übrigens als europäische Erstaufführung. Und es funktioniert. Die Hersfelder Stiftsruine bildet den passenden Hintergrund für eine großartige Ensembleleistung, die den Film fast vergessen lässt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tanz der Titanen

Donnerstag ist Kinotag - endlich stimmt dieser Satz wieder! Und was wäre besser geeignet, dieses Ereignis zu feiern als der bombastische Film "Godzilla vs Kong". Ein bequemer Sessel, die Leinwand so groß, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll, und für das Sounddesign würde hr2-Kritikerin Daniella Baumeister sofort einen Oscar vergeben. Bleibt nur noch die Frage offen, warum Godzilla eigentlich so schlechte Laune hat.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ein Bild sagt mehr als hunderttausend Worte

Nicht nur zufällig prägte Kurt Tucholsky diesen Spruch in den 1920er Jahren und fügte hinzu: "so weiß jeder Propagandist die Wirkung des Tendenzbildes zu schätzen." Tatsächlich ist die Bildsprache, die wir heute noch gewohnt sind, vor einem Jahrhundert vor allem dank der Leica-Kleinbildkamera entstanden. Eine Kabinettausstellung im Städel vollzieht nach, wie wir damals sehen lernten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Inferno konzertant

Eine neue Oper hatten Oper und Schauspiel Frankfurt bei Lucia Ronchetti in Auftrag gegeben. Die Aufführung wurde vergangenes Jahr durch die bekannten Umstände verhindert. Nun ist "Inferno" nach Dantes "Göttlicher Komödie" immerhin konzertant uraufgeführt worden. hr2-Kritiker Martin Grunenberg war von der Geschichte eines Mannes, der durch die Hölle geht, beeindruckt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Ende eines Versuchskaninchens

Georg Büchner war der erste Schriftsteller, der mit seinem "Woyzeck" jemandem aus dem niederen Volk ein tragisches Leben zugestand. Woyzecks Freundin und Mutter des gemeinsamen Kindes flirtet mit einem anderen; weil das Geld nicht reicht, stellt er sich einem Arzt als Versuchskaninchen zur Verfügung. Dass er zum Schluss in Gewalt explodiert, erstaunt dann schon kaum mehr - eine Inszenierung des Staatstheaters Wiesbaden in der Wartburg.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found 727 Jahre jüdisches Leben im Hochtaunus

In ganz Deutschland wird gegenwärtig 1700 Jahre jüdisches Leben gefeiert, denn so lange liegt die erste Erwähnung von Juden in Köln zurück. Im Hochtaunus wurden Juden zum ersten Mal 1294 in Königstein erwähnt. Bad Homburg feierte das mit einem Konzert, das vom Barock bis Jazz reichte. hr2-Kritikerin Natascha Pflaumbaum kehrte voll neuer Eindrücke zurück.

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